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Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung

Hoher Eigenanteil trotz Pflegestärkungsgesetze

In Deutschland sind derzeitig 2,9 Millionen Menschen auf Pflege angewiesen. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich diese Zahl in den kommenden anderthalb Jahrzehnten um ungefähr eine weitere Million erhöhen wird. Aufgrund dieses steigenden Bedarfes hat sich die Bundesregierung dazu entschieden, die Pflege kontinuierlich weiterzuentwickeln und bis zum heutigen Zeitpunkt drei Pflegestärkungsgesetze (PSG I, PSG II und PSG III) verabschiedet. Trotz der Reformen reicht die staatliche Pflegeversicherung nicht aus, um eine ausreichende Versorgung zu sichern.

Die Pflegelücke muss durch einen enormen finanziellen Eigenanteil gedeckt werden, welcher häufig über das eigene Einkommen und Vermögen hinausgeht. Sogar die eigenen Kinder werden dabei zur Kasse gebeten.

Hintergrund

Mit Inkrafttreten des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) am 1. Januar 2017 kam es zur Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes und Begutachtungsinstrumentes zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit innerhalb der Pflegeversicherung. Durch diese Änderungen sollte vor allem die Situation der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen verbessert werden. Dabei wurden die vorherigen drei Pflegestufen durch genauere fünf Pflegegrade ersetzt. Im Rahmen der gesetzlichen Pflegeversicherung werden die Versicherten auf Grundlage ihrer Pflegebedürftigkeit also in einen von fünf Pflegegraden eingeteilt und erhalten ein entsprechendes Pflegegeld bzw. Leistungen für die häusliche Pflege.

Zwar entstehen bei der Pflege durch Angehörige weit weniger Kosten, als bei einer Pflege durch den Pflegedienst. Grundsätzlich gilt aber: je mehr Leistungen gewünscht oder erforderlich sind, desto teurer wird die Pflege. Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung decken dabei aber nur einen Teil der anfallenden Kosten ab. Denn die gesetzliche Pflegeversicherung stellt eine Grundabsicherung dar. Schon bei mittelschweren Pflegefällen kostet die Versorgung im Pflegeheim 3.017 Euro pro Monat, wobei der Staat nur 1.262 Euro trägt.

Bevor das Sozialamt eine solche finanzielle Lücke für die Pflege übernimmt, muss der Pflegebedürftige zunächst seine laufenden Einnahmen und Ersparnisse einbringen und damit einen erheblichen Anteil selbst tragen. Bei solchen Lücken gilt sogar der Elternunterhalt gemäß §160 Abs.1 BGB. Anfallende Finanzierungslücken und entsprechende Kosten werden auf die Kinder aufgeschoben. Dies bedeutet, dass Kinder für ihre Eltern haften, sowohl mit ihrem Einkommen, als auch ihrem Vermögen.

Die Kosten für Pflege übersteigen also häufig die finanziellen Mittel pflegebedürftiger Menschen. Private Zusatzversicherungen können in diesem Fall helfen, einem Engpass vorzubeugen.

Pflegefakten – Was sind Pflegegrade?

Vor der Einführung des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) hat sich Pflegebedürftigkeit vordergründlich auf körperliche Beeinträchtigung bezogen, womit pflegebedürftige Menschen mit kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen größtenteils außer Acht gelassen wurden. Dies betraf vor allem Menschen mit einer Demenzerkrankung. Sie erhielten weniger oder vor 2012 so gut wie keine Leistungen von ihrer Pflegekasse. Durch die neue Ausgestaltung des Pflegebedürftigkeitsbegriffes wird genau diese Bevölkerungsgruppe nun stärker berücksichtigt, da körperliche, kognitive und psychische Beeinträchtigungen bei der Einstufung gleichermaßen berücksichtigt werden.

In Anlehnung an die Erneuerung des Pflegebedürftigkeitsbegriffes gibt es anstelle der zuvor bestehenden drei Pflegestufen nun fünf Pflegegrade. Bei der Begutachtung werden die Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten der Menschen in sechs verschiedenen Bereichen beurteilt:

Gewichtung je Modul (% der Gesamtpunktzahl)

1. Mobilität

(Körperliche Beweglichkeit, beispielsweise Fortbewegen innerhalb des Wohnbereiches)​

10%

2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten

(Verstehen und reden: zum Beispiel Orientierung über Ort und Zeit) oder​

3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen

(Zum Beispiel Unruhe in der Nacht oder Ängste und Aggressionen)​

15%

4. Selbstversorgung

(Zum Beispiel sich selbstständig waschen und ankleiden, essen und trinken)

40%

5. Bewältigung von krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen

(zum Beispiel die Fähigkeit haben die Medikamente selbst einnehmen zu können)

20%

6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte

(Zum Beispiel die Fähigkeit haben den Tagesablauf selbständig zu gestalten)

15%

Der zuständige Gutachter des Medizinischen Dienstes bewertet innerhalb eines Hausbesuches auf dieser Grundlage den jeweiligen Pflegegrad. Aus der Summe der unterschiedlichen Gewichtungen wird eine Gesamtpunktzahl errechnet, wodurch die Zuordnung zu einen der fünf Pflegegrade erfolgt. Dabei gilt: je mehr Punkte der Begutachtete erhält, desto höher ist der Pflegegrad und umso mehr Pflege- und Betreuungsleistungen genehmigt die Pflegekasse.

Keine Pflegebedürftigkeit

0 - 12,5

Pflegegrad 1

(geringe Beeinträchtigung)

12,5 - 27

Pflegegrad 2

(erhebliche Beeinträchtigung)

27 - 47,5

Pflegegrad 3

(schwere Beeinträchtigung)

47,5 - 70

Pflegegrad 4

(schwerste Beeinträchtigung)

70 - 90

Pflegegrad 5

(schwerste Beeinträchtigung mit besonderen

Anforderungen an die pflegerische Versorgung)

90 - 100

Welche konkreten Leistungen erfolgen von der gesetzlichen Pflegeversicherung?

Die Höhe der monatlichen Pflegeleistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung richtet sich seit dem 01.01.2017 nach dem jeweiligen Pflegegrad. Die Pflegeversicherung übernimmt dabei die folgenden Beträge:

Häusliche Pflege

Durch Angehörige oder ehrenamtliche Helfer

Häusliche Pflege / Pflegesachleistungen

Bspw. Ambulanter Dienst, Teilstationäre Pflege

Vollstationäre Pflege

Pflegeheim

Pflegegrad

Monatliches Pflegegeld

Monatliches Pflegegeld

Monatliches Pflegegeld

1

0 €

0 €

125 €

2

316 €

689€

770 €

3

545 €

1298 €

1262 €

4

728 €

1612 € 

1775 €

5

901 €

1995 €

2005 €

Bei der häuslichen Pflege kann man für jeden Pflegegrad einen sogenannten Entlastungsbetrag beantragen. Der Entlastungsbetrag in Höhe von 125 € pro Monat kann auch für Pflegesachleistungen verwendet werden.

Leistungen bei Pflegegraden in der häuslichen Pflege

Bei Pflegegrad 1

Lediglich 125 Euro monatlich als Kostenerstattung für Entlastungsleistungen sowie monatlich 40 Euro für die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch stehen geringfügig Pflegebedürftigen mit Pflegegrad I seit dem Jahr 2017 zu. Darüber hinaus werden keine Pflegesachleistungen für häusliche Pflege durch einen Pflegedienst erhalten, die Kosten müssen also selbst getragen werden. Nur Leistungen als Bewohner ambulant betreuter Wohngruppen, Pflegehilfsmittel und Zuschüsse zur altersgerechten Wohnraumgestaltung sowie zwei kostenlose Beratungsbesuche pro Jahr können zusätzlich beansprucht werden.

Bei den Pflegegraden 2 bis 5

Pflege- und Betreuungsbedürftige mit den Pflegegraden 2 bis 5 haben Anspruch auf Pflegesachleistungen für die Pflege durch einen häuslichen Pflegedienst oder die ambulante Versorgung in einer Einrichtung für Tagespflege oder Nachtpflege. Die Sätze für diese Leistungen sehen dabei je nach Pflegegrad folgendermaßen aus:

• Pflegegrad 2: monatlich 689 Euro

• Pflegegrad 3: monatlich 1.298 Euro

• Pflegegrad 4: monatlich 1.612 Euro

• Pflegegrad 5: monatlich 1.995 Euro

Pflegebedürftige dieser Pflegegrade können anstelle der Pflegesachleistungen bei Versorgung durch einen ambulanten Pflegedienst auch Pflegegeld bei häuslicher Pflege durch Angehörige, Freunde Bekannte beantragen. Die Leistungssätze für das monatliche Pflegegeld sehen folgendermaßen aus:

• Pflegegrad 2: monatlich 316 Euro

• Pflegegrad 3: monatlich 545 Euro

• Pflegegrad 4: monatlich 728 Euro

• Pflegegrad 5: monatlich 901 Euro

Leistungen bei Pflegegraden in der stationären Pflege in Heimen

Für Pflegebedürftige mit Pflegegrad I erfolgt lediglich eine Kostenerstattung in Höhe von 125 Euro monatlich, wenn sich trotz einer hohen Selbstständigkeit für ein Alten- oder Pflegeheim entschieden wird. Ziel des Gesetzgebers ist es, Menschen mit wenig Pflegebedarf dazu zu motivieren, ambulante statt stationäre Pflege zu nutzen. Das Pflegestärkungsgesetz II verfolgt damit weiterhin konsequent das Prinzip „ambulant vor stationär“ in der Pflegeversicherung.

In den anderen Pflegestufen ergeben sich für die vollstationäre Pflege in einem Alten- oder Pflegeheim folgende Kassenzuschüsse:

• Pflegegrad 2: monatlich 770 Euro

• Pflegegrad 3: monatlich 1.262 Euro

• Pflegegrad 4: monatlich 1.775 Euro

• Pflegegrad 5: monatlich 2.005 Euro​

Finanzierungslücken - Hoher Eigenanteil trotz Pflegestärkungsgesetze

Schon in Pflegegrad I ist der tatsächliche Geldbedarf um mehrere hundert Euro im Monat höher als die gesetzlichen Leistungen. Trotz der gesetzlichen Leistungen mussten bereits im Jahr 1999 in Pflegestufe 1 noch durchschnittlich 1.039 Euro für das Heim im Monat dazugezahlt werden. Bis in das Jahr 2016 stieg der Eigenanteil in der stationären Pflege in Pflegestufe I auf im Schnitt 1.529 Euro, in Pflegestufe III: sogar auf 1.959 Euro. Die Differenz zwischen den Kosten für die notwendigen Pflegedienstleistungen eines Pflegebedürftigen und den Erstattungen durch die gesetzliche Pflegeversicherung wird voraussichtlich noch weiter ansteigen. Pflege bedeutet damit immer noch auch ein Armutsrisiko.

Pflegelückenrechner

Mit dem Pflegelückenrechner ist es Ihnen möglich, die auf Sie persönlich zugeschnittene Differenz zwischen den notwendigen Kosten für Pflegedienstleistungen und die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung zu berechnen.

Frühzeitige Lösungen um Finanzierungslücken entgegenzuwirken

Die zuvor dargestellten Zahlen verdeutlichen, dass die Kosten für Pflege oft die finanziellen Mittel pflegebedürftiger Menschen übersteigen. Private Zusatzversicherungen können helfen, einem Engpass vorzubeugen.

Einen Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten einer solchen Vorsorge finden sie hier. (TODO: Welcher Link)


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